Energie Partikel

Glaube nicht alles was du denkst und fühlst

Was auch immer du denkst und fühlst, es könnte sein, dass es nicht der Realität entspricht.
Jeder von uns kennt die Sätze:
„Denk erst mal darüber nach“
„Höre auf deine Gefühle“

Was ist denn nun richtig?

Beides sagst du?
Und was ist, wenn Denken und Fühlen nicht konform sind?
Dann zeigt sich, ob du eher ein Kopf- oder Gefühlsmensch bist.
Dementsprechend wirst du entscheiden und handeln.
Das ist ganz wertfrei zu betrachten. Weder das Eine noch das Andere ist besser.
Es kommt darauf an, welche Basis du hast und was deinem individuellen Weg entspricht.

Nehmen wir einmal an, dass Kopf (Denken) und Bauch (Gefühl) gegenüber einem äußeren Eindruck gleich reagieren, dann würdest du ohne Spannung deiner Prägung folgen. Das sind sehr kraftvolle Handlungen, da sich die Kräfte von Kopf und Bauch vereinen. Ich bin sogar der Meinung, dass eine Diskrepanz zwischen Bauch und Kopf ein Zeichen dafür ist, dass ein bestimmtes Thema noch nicht vollständig geklärt ist. Somit kannst du aus Dissonanzen zwischen Kopf und Bauch immer eine geistige Übung machen und versuchen deine Realität zu klären.

Es gibt aber auch noch eine dritte Ebene der menschlichen Realität.
Das was du denkst und fühlst ist das Ergebnis von Prägung durch dein Umfeld.
In einem anderen Umfeld hättest du andere Gedankenmuster und Emotionen zu einem Thema.
Die dritte Ebene ist die feinstoffliche Ebene. Es ist der Teil deiner Existenz, der nicht an den Körper gebunden ist. Du bringst in dieses Leben ein individuelles, feinstoffliches Grundmuster mit. James Redfield hat es vorgeburtliche Vision genannt. Neale Donald Walsh beschreibt es als die Erfahrung die die Seele machen möchte. Aus der Sicht des Buddhismus hat ein Wesen eine karmische Konfiguration, die zu einer bestimmten Wiedergeburt führt, in der der Geist sich weiter entwickeln kann. Auf dieser Ebene, die Ihren Ursprung nicht in der stofflichen Realität hat und nicht durch Raum, Zeit und Bewertung begrenzt ist, wird die Basis für den Eintritt in die langsam schwingende, irdische Welt geschaffen.

Es ist einleuchtend dass es Sinn macht, Gefühle und Gedanken in Harmonie mit der Intention aus der feinstofflichen Realität überein zu bringen. Die Basis sollte seine Tools im Einklang verwenden. Erst dann sind wir die kraftvollen Wesen die wir sein können. Ich bin mein Körper. Ich bin was ich denke. Ich bin was ich fühle. Aus meiner Sicht ist das nicht so. Denken und fühlen sind Hilfsmittel um sich in der menschlichen Realität zurecht zu finden und die Erfahrungen machen zu können, die wir uns vor der irdischen Inkarnation vorgenommen haben. Sie sind nicht unsere wahre Natur – unser Sein.

Es ist nicht unerheblich dies zu realisieren. Wenn wir den Zugang zu unserer vorgeburtlichen Vision erhalten, dann können wir die Täuschungen (fehlinterpretierte Wahrnehmung der Realität) denen unser Denken und Fühlen ausgesetzt ist, aufdecken.

Ein kleines stoffliches Beispiel warum das wichtig ist: Unser Körper reagiert auf elektromagnetische Strahlung. Dies sind z.B. das Sonnenlicht, aber auch Kunstlicht und Funkwellen. Unser Planet ist von natürlichen elektromagnetischen Feldern umgeben und wir leben in diesen Feldern. Wenn Impulse auftreffen, z.B. auf natürliche Weise durch Sonnenstürme, dann ändern sich die elektromagnetischen Felder und beeinflussen uns. Es gibt viele Studien die das belegt haben. Sogar die Wall Street Pragmatiker haben eine Änderung im Verhalten an der Börse festgestellt wenn Sonnenstürme auftreten. Wir sind umgeben und durchdrungen von natürlichen und künstlichen EM Feldern. Es konnte in Studien festgestellt werden, dass wir sogar spezifisch auf bestimmte elektromagnetische Felder reagieren. So können diese Felder u.a. emotionale Zustände von Freude oder Angst erzeugen. Emotionale Zustände wirken auf unser ganzes körperliches Befinden und prägen unser Verhalten. Wir sind also durch die Anwendung bestimmter elektromagnetischer Felder manipulierbar.

Es gibt weitere äußere Impressionen, die unsere Prägung in eine bestimmte Richtung führen.
Das sind Chemikalien, eingeschlossen Medikamente und Nahrungsmittel, aber auch emotionale Impulse durch virtuelle Realitäten wie z.B. die der Unterhaltungsmedien mit Ihren Filmen, Spielen und der Musik. Natürlich manipulieren Nachrichten und Werbung auch in eine von der Politik und Industrie gewünschte Richtung. Glaubenssätze und emotionale Muster werden durch solche Einflüsse in uns geprägt. Es werden im Gehirn entsprechende Verknüpfungen erschaffen, die dann Teil unserer Selbstwahrnehmung sind.

Unsere körperliche Existenz unterliegt einer mannigfaltigen Fremdprägung mit kulturellem Hintergrund. Werte, Normen, Gesetze und Vorlieben wandeln sich im Laufe der Zeit und mit der Entwicklung der Kultur. Da ist nichts was bleibt und den Anspruch auf die absolute Wahrheit bezüglich der Realität haben könnte. Wenn aber scheinbar Alles das Ergebnis von Prägung ist, gibt es dann überhaupt so etwas wie meine wahre Identität? Gibt es einen spezifischen Weg und eine Aufgabe? Gibt es eine höhere Instanz die etwas von mir erwartet?

Fast Alles im Leben ist durch uns Menschen bewertet worden. Wenn jemand das tut, dann ist das gut aber wenn jemand dies tut, dann ist das schlecht. Dies ist gemein und ungerecht. Das ist nett und nützlich. Es hat einige Jahre gedauert bis ich erkannte, dass die Dinge sind wie sie sind und dies ganz wertfrei. Eine Situation ist wie sie ist und erst unsere individuelle, geprägte Selbstwahrnehmung belegt diese Situation mit einer Wertung. Es ist verständlich, dass es so viele Bücher mit Gesetzen und Vorschriften gibt. Es ist verständlich, dass es so viele Geschichten in Form von Worten oder Bildern gibt, die uns gewünschte und unerwünschte Verhaltensweisen vormachen. Ganz besonders verwirrend wird es, wenn „das große Buch der ungeschriebenen Gesetze“ verwendet wird. Das Buch, welches ohne Begründung Floskeln zur Verhaltensregelung verbreitet und sich ständig ändert. Es geht sogar so weit, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Die meisten Menschen haben sogar ein eigenes Buch der ungeschriebenen Gesetze und dies enthält in der Priorität Erwartungshaltungen an die Umwelt. Du lebst in der ständigen Angst, dass du irgendeinen Verhaltenscodex übersehen hast, den ein Anderer irgendwann, irgendwo aufgestellt hat. Wenn du ein erwartetest Verhalten nicht einhältst, dann droht dir Strafe durch Liebesentzug, Entzug der Aufmerksamkeit und Anerkennung, weniger Geld, weniger Respekt, Gefängnis, körperliche Schädigung und Tötung.

Ich bin der Überzeugung, dass wir keine einzige Vorschrift benötigen und keine Strafe.
Dafür müsste aber jedem klar sein, dass es nur zwei grundlegende Motivationen gibt, die einen Menschen zu einer Handlung führen. Diese sind: Angst oder Liebe.

Vielleicht klingt das etwas zu esoterisch für dich oder dir fallen 1000 Situationen ein, die komplexer sind und wo das nicht stimmt. Möglicher Weise fallen dir Situationen ein, in denen aus Liebe gehandelt wurde, aber durch die Schmerzen entstanden sind.
Dem ist so, wenn wir uns in den mannigfaltigen Spielarten von Gefühlsvariationen verlieren, die aber im Grunde immer bis auf die 2 Grundmotivationen zurück zu führen sind. Denke einmal bewusst über eine beliebige Situation nach und sieh ob die tiefste Ebene die du finden kannst aus Angst oder Liebe entstanden ist.

So wie ich die beiden Worte verwende, meine ich sie in Ihrer reinsten Form.
Ich meine nicht die bedingte Liebe zwischen zwei Menschen, sondern die universale Liebe.
Jene Form der Liebe, die aus einem freudvollen Herzen ohne Erwartung verströmt wird.
Sobald Liebe mit Erwartung verknüpft wird, erzeugt sie Verlustangst und schwenkt in Ihr energetisches „Gegenteil“. Ich verstehe Angst als einen Zustand in dem wir nicht ganz voller Freude und Vertrauen sind. Universale Liebe ist wertfrei. Sie wird nicht nur gegeben wenn Bedingungen erfüllt werden. Angst ist nicht nur dann da, wenn dir jemand eine Pistole auf die Brust hält. Angst ist oft der Motivator für unser Verhalten in unseren Berufen. Die Angst nicht genügend Geld zum Überleben zu haben, die Angst weniger wert zu sein als andere, die Angst die Kontrolle oder Macht zu verlieren. Das können wir auf jeden Lebensbereich übertragen. Sehr viele, wenn nicht die meisten Handlungen haben in sich den Aspekt der Angst und sind somit nicht aus universaler / bedingungsloser Liebe geboren. Handlungen aus universaler Liebe haben nie einen Aspekt der Angst.

Die Angst ist daher ein Indikator dafür, dass wir nicht aus selbstloser Liebe handeln oder behandelt werden. Mehr sollte die Angst aber nicht sein. Ein Hilfsmittel oder Wegweiser, der uns hilft unsere Erfahrungen zu machen und im Fluss der Dinge sein zu können. Doch leider ist die Angst inzwischen weit verbreitet, kulturell etabliert und wird über die Generationen weiter gegeben. Wir haben gelernt, dass es Mittel gegen die Angst gibt. Spaß und Tabletten. Ich leiste mir z.B. materiell etwas und dieser freudige Impuls überlagert oder verdrängt einen Angstzustand. Für eine Weile. Ich schlucke Medikamente oder benutze andere Drogen um mich so einzustellen, damit meine Angstgefühle gedämpft werden und ich wieder normal im Rahmen der äußeren Erwartungen funktionieren kann. Aber eigentlich unterdrücke ich damit wichtige Hinweise darauf, dass etwas in meinem Leben nicht stimmt (meine Seins Ebenen sind nicht im Einklang). Wir überlagern sehr oft die sanften Hinweise auf Dissonanzen in unserem Leben, anstatt dem Hinweis zu folgen und zu schauen was nicht stimmig ist. Wir sehen uns emotionale oder brutale Filme an. Wir fiebern mit dem Rache Engel, der gepeinigt wurde und ertränken unsere feine Wahrnehmung in Alkohol und anderen Bewusstseinsbenebelnden oder –verschiebenden Substanzen. Wir haben gelernt auf das Ergebnis zu reagieren, ohne die Ursache erkannt zu haben. Es ist fast so wie, wenn wir immer und immer wieder mit offenen Augen in ein Messer rennen und jedes Mal ein Pflaster auf die Wunde kleben anstatt aufzuhören in das Messer zu laufen.

Doch woher kommt dieses Unvermögen zur bedingungslosen Liebe und der Hang zur Angst?
Wir haben es von unseren Eltern gelernt. Die Eltern und Erzieher, unsere fleischlichen Götter, haben uns nicht immer einfach nur unserer selbst Willen geliebt. Sie gaben und entzogen uns Ihre Liebe und Zuneigung. Wir haben dadurch gelernt, dass es keine bedingungslose Liebe gibt, sondern dass Liebe an Bedingungen geknüpft und vergänglich ist. Daher finden wir es auch normal und nicht ungewöhnlich, Angst mit Spaß zu bekämpfen, anstatt sich hin zur bleibenden Freude zu entwickeln. Auch unsere Eltern haben von Ihren Eltern genau das gelernt und weiter gegeben. Wie schön, dass jetzt eine Generation lebt, die in der Lage ist mit Achtsamkeit und Gewahrsein diese schon lange andauernde Entwicklung zu Beenden. Das Regime der Angst zu überwinden. Es gab in den letzten tausend Jahren schon ein paar Verkünder dieser Weisheiten und es werden offenbar immer mehr. Immer mehr Menschen spüren in Ihren Herzen, dass ein Umdenken im Umgang miteinander nötig ist. Natürlich nur, wenn wir den Fortbestand und die Entwicklung der Menschheit fördern wollen. Wir können natürlich auch einfach Alles so lassen wie es ist und uns gegenseitig oder unseren Planeten zerstören. Dann ist das das Ergebnis des Experiments Menschheit. Aus kosmologischer Sicht würde das kaum auffallen. Ebenso wenig, wie mir in Deutschland auffallen würde wenn in China eine Ameise über ein Reiskorn stolpert. Ich persönlich finde dass die Menschheit eine schöne Schöpfung mit viel Potential ist und würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns gemeinsam von hier aus noch um einiges weiter entwickeln könnten. Neue Welten entdecken, neue Wesen, neue Dimensionen. Der Gedanke daran erzeugt in mir viel Freude und dass ich die Menschen toll finde, meine ich von Herzen. Sie sind eine schöne Variation der Schöpfung durch die sich das Universum / das Sein / Gott in dieser Realität erfahren kann. Denn darum geht es doch. Oder? Darum, dass sich das Universum durch uns auf der stofflichen Ebene der Erfahrung selber erkennt. Noch ein abschließender Gedanke: Wenn wir ein Ausdruck bzw. eine Variation der Quelle des Seins sind, warum denken dann manche Menschen, dass wir verschieden von der Quelle wären und nicht selber ebenfalls Schöpfer?

Es ist dein Geist der diese Welt erschafft (Buddha Shakyamuni)

Neuronen

Gehirn und Bewusstsein

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

 

So lautete einer der landläufigen Sprüche zu den Themen Denken und Lernen.
1988 war dies auch die Wahrheit, die man mir beibringen wollte.

Doch ich hatte andere Ideen dazu:

Die „vorderen“ 10 % des Gehirns sind der Bereich, in dem sich die Strukturen befinden, die der Mensch gelernt hat, l um in seiner Umwelt zu überleben und mit ihr in Einklang zu sein. Die „hinteren“ 90 % des Gehirns haben eine andere Struktur, denn sonst wäre es möglich in diesem Bereich ebenfalls Informationen zu verarbeiten. Das reine humanoide Wissen füllt nur zwischen 5 und 15 % der effektiven Möglichkeiten des Bewusstseins aus, selbst dann, wenn wir unentwegt nach klassischen Mustern lernen. Die rein optische und akustische Wahrnehmung ist sicher nur ein Teil der Wahrnehmungsmöglichkeiten. Der größte Teil menschlicher Leistungsfähigkeit, für die Suche nach dem eigenen Ich, ist ungenützt, weil es noch keinen Weg gegeben hat, die „Hauptgehirnteile“ zu aktivieren. Liegt die Schwierigkeit vielleicht darin, dass das menschliche „Frontbewusstsein“ nicht leistungsfähig genug ist, um eine Verwaltung des „Gesamtbewusstseins“ zu steuern? Liegt die Unfähigkeit vielleicht darin, dass in diesem Teil des Gehirns nur bestimmte Wahrnehmungen gespeichert werden können, die vielleicht nur mit einem anderen Sensor als Auge, Haut, Gehör, etc. wahrgenommen werden können ?  Oder liegt gar die Überlegung nahe, dass bei einer bestimmten Konstellation (Struktur, Verknüpfung) des Frontbewusstseins eine Speicherung erheblich höherer Informationsmengen im übrigen Gehirn möglich ist?

Auf jeden Fall ist der heutige Evolutionsstand des Menschen in keiner Variation soweit gekommen diese unermesslichen Denkmöglichkeiten zu aktivieren. Die Natur begann mit unbelebter Materie. Sie entwickelte sich zu beweglicher kommunikativer Materie: den Zellen. Der nächste Schritt war, die örtliche Begrenzung zu überwinden. Dann folgte bereits die Entwicklung eines Gehirns. Scheinbar ist die Entwicklung eines Gehirns organisch die höchste Stufe, denn die Gehirne wurden nicht im Laufe der Jahrmillionen wieder zurückgebildet, sondern ausgeprägter.

Das Bewusstsein des Ichs und die Kreativität des Menschen, wie wir sie heute verstehen, ist sicherlich nur ein Anfang bzw. eine Zwischenstufe. Wir können durch ein evolutionsgemäßes Verwenden des Frontbewusstseins in die nächst höhere Stufe eingehen, indem wir unsere Gehirnkapazitäten gänzlich nutzen. Dann hätten wir Menschen die bestmögliche physische Gestalt angenommen und es wäre an der Natur, die Basis für eine weitere Evolutionsstufe zu legen, die wir Menschen sicher erst erkennen und ermöglichen werden, wenn wir es geschafft haben, uns und unsere Umwelt so zu verstehen, dass die Blockade zu unserer eigentlich möglichen Bewusstseinsebene fällt.

Die Sinnesorgane nehmen wahr. Das Frontbewusstsein fügt die Signale der Sinne zu einem Bild zusammen. Viele Bilder ergeben mit ihren Verknüpfungen die Struktur des Frontbewusstseins. Wenn das Frontbewusstsein eine bestimmte energetische und biologische Struktur darstellt, dann können komplexere Bilder und Systeme im Hauptbewusstsein verarbeitet werden. Ebenso, wie es uns nicht möglich ist mit geschlossenen Augen zu sehen und mit verdeckten Ohren zu hören, so können wir nicht wahrhaft verstehen, wenn unser Selbstsinn inaktiv ist. Wir müssen uns dieser Möglichkeiten bewusst werden und versuchen unsere Bewertung von Wahrnehmung dahin zu korrigieren, dass wir in der Lage sind, die letzten 90 % mit Wahrnehmung zu füllen.

Dies ist der Weg der natürlichen Evolution. In unseren Händen liegt es, für uns und für die Natur einen Schritt weiter auf dem Weg der Erkenntnis zu gehen. Das Wissen für diesen Versuch haben wir. Nun fehlt nur noch das Vertrauen auf uns selbst. Das Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Erkenntnisse, deren Richtigkeit uns die Natur in ihrer ganzen Vielfalt vorlebt. Denn nur das tiefste Vertrauen im Menschen selbst, kann die Möglichkeiten freilegen, zu erkennen, was im Sinne des Weges der natürlichen, nächst höheren Evolution, richtig ist. Wenn wir richtig wahrnehmen und denken bzw. handeln, dann wird uns dies angezeigt werden, durch ein immer helleres und umfangreicheres Bewusstsein.

2016

Einige Jahrzehnte sind seit diesen Ideen vergangen und es sind ganz besonders 3 Quellen, die mir ergänzend und berichtigend begegnet sind: Der Buddhismus, die Gehirnforschung und die neue Biologie.

Sehr spannend war besonders ein Vortrag von Dr. Bruce Lipton zum diesem Thema.

 

Er macht klar, dass wir 100% der physischen Kapazität des Gehirns nutzen. Der Fehlglaube, dass es nur wenige Prozente sind, liegt daran, dass die Neuronen nur einen geringen Anteil der Gesamtmasse des Gehirns ausmachen und dass angenommen wurde, nur die neuronalen Verknüpfungen seien die Bereiche, in denen das Denken und die Informationsspeicherung stattfindet.

Inzwischen löst man sich von dem Irrglauben, dass das Gehirn unser Ich ausmacht. Wir sind mehr als nur die Schaltprozesse im Gehirn. Wir verstehen mehr und mehr, dass spezifische Zonen des Gehirns für unterschiedliche Aufgaben ausgelegt sind. Die neusten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung legen nahe, dass das klassische Lernen nicht sehr effektiv ist und dass besonders Emotionen – also nicht nur reine Denkprozesse – zuträglich für die Entwicklung neuronaler Verknüpfungen sind. Mit Begeisterung können wir selbst im hohen Alter noch komplexe Dinge erlernen, von denen angenommen wurde, dass dies nicht möglich sei. Prof. Gerald Hüther ist in diesem Bereich sehr stark involviert und verbreitet viele nützliche Informationen, wie in dem folgenden Video:

 

Das Gehirn ist nicht einmal der Ort, an dem wir alle Informationen speichern. Das Gehirn ist ein Sinnesorgan. Es koppelt uns an den unmanifesten Strom dessen was wir sind. So betrachten es z.B. die Buddhisten. Das Gehirn verarbeitet Eindrücke aus der Umwelt und bringt diese in Resonanz zu erlernten Verstandesmustern. Diese Impressionen auf unser individuelles Schwingungsmuster erzeugen Gedanken und Gefühle, auf die wir verstandesmäßig oder intuitiv reagieren können. Mir scheint das Gehirn ähnlich wie das Licht zu sein. Das Licht mit seiner Geschwindigkeit von rund 300.000 km/Sekunde (!) erscheint uns ultimativ und wir erfahren die Reflexionen von Objekten quasi als Jetzt. Doch kosmologisch betrachtet ist das Licht recht lahm. Es braucht 8 Minuten von der Sonne bis zur Erde und Milliarden von Jahren von entfernten Galaxien. Ähnlich ist es mit der Denkleistung unseres Gehirns. Es scheint pfeilschnell und unmittelbar zu sein, doch bezogen auf auf unsere tatsächlichen, teils noch mystischen Fähigkeiten, scheint es sehr begrenzt. Telepathie, Telekinese, Fernwahrnehmung, Fernheilung sind nur einige Stichwörter, die sich mit der begrenzten Leistungsfähigkeit des denkenden Gehirns nicht erklären lassen. Es sieht vielmehr so aus, dass wir mit dem Denken eine Intention kreieren können. Durch verschiedene Methoden können wir aus der Intention ein Gefühl, ein bestimmtes Schwingungsmuster, erzeugen. Diese Schwingungsmuster übertragen sich ohne Zeitverzug und ohne eine Strecke im Raum zu überwinden, unmittelbar vom Sender zum Empfänger. Unser Gehirn ist also an (noch) ungewöhnlichen Fähigkeiten des Menschen beteiligt, aber es ist nicht ausschließlich der Erzeuger und Empfänger von Informationen. Zumindest nicht auf der stofflichen Ebene. Wir sollten auch immer mit bedenken, dass das Gehirn zwar ein starkes, messbares elektromagnetisches Feld abstrahlt, aber der Bereich des Herzens erzeugt ein vielfach stärkeres Feld, dass sogar mit physikalischen Mitteln aus größerer Entfernung messbar ist.

Das Denken mit dem Gehirn ist nützlich, damit wir die praktischen Dinge in der für uns scheinbar linearen Raum-Zeit (= Alltag in der physikalischen Welt) erledigen können. Ebenso praktisch sind auch unsere Gliedmaßen, die uns Fortbewegung und Interaktion im Raum ermöglichen. Das Denken wird aus meiner Sicht viel zu hoch angesiedelt. Es ist nur ein Bruchteil dessen wozu wir eigentlich in der Lage sind.

In wissenschaftlichen Versuchsreihen wurde gezeigt, dass unser Körper auf äußere Reize reagiert, noch bevor unser Gehirn in der Lage sein konnte, diese zu erfassen und darauf zu reagieren. Nach dem Zufallsprinzip wurden Probanden Bilder gezeigt, die mit Freude oder Leiden assoziert werden können. Im Laufe der umfangreichen Versuchsreihen stellte sich heraus, dass die Probanden bereits einige Sekunden bevor ein bestimmtes Bild auftauchte, mit der entsprechenden Resonanz reagierten. Es war nicht der Mechanismus: Sehen, denken, assoziieren, fühlen, handeln. Die Probanden reagierten intuitiv und bereits vor dem eigentlichen Ereignis auf die Impression durch die Bilder. Das deutet auf Zweierlei hin. Zum Einen darauf, dass Ereignisse nicht zeitlich linear verlaufen und zum Anderen, dass das Gehirn mit seinen äußeren Sensoren nicht ausschließlich für die Wahrnehmung und Beeinflussung unserer Realität zuständig ist.

Informatik

Hacker Attacken made in USA (CIA)

Die US Regierung hat bisher weder dementiert noch zugegeben, dass die veröffentlichten Dokumente echt sind (Link siehe unten). Edward Snowden soll gesagt haben, dass die Dokumente authentisch erscheinen.

Meine Meinung dazu:
Eine kleine Peinlichkeit in CIA Kreisen. Die Angaben zu den Malware Attacken und den Spionage Hintertüren in Smartphones und Fernsehern sind seit Jahren als Gerücht im Umlauf und erstaunen den technisch versierten Anwender von Heute nicht wirklich. Es ist wirklich simpel Smartphones zu hacken und Spionage Malware zu verbreiten. Wieso sollte sich ein gigantischer Geheimdienst nicht mit diesen Methoden Informationen verschaffen und taktieren? Schlechtes Gewissen? Aber mal ehrlich: Die NSA spielt mit offenen Karten (soweit sie das wünschen) und die CIA agiert im Schatten, wenn es um Datenklau und illegale Hintertüren in Betriebssystemen geht. Die Technik ist verfügbar und kann genutzt werden.

Also: Wer es noch nicht wusste oder sich mal wieder daran erinnern möchte dass wir immer und überall bespitzelt werden können (wenn wir im Einzelnen interessant genug für gewisse Kreise sind), der kann mal einen Blick auf einen Auszug aus den Hacker Akten des CIA werfen. So oder so ähnlich sieht die Realität aus. Wobei ich persönlich mutmaße, dass diese kleine Peinlichkeit nur einen Bruchteil dessen aufdeckt was wirklich los ist. Es geht ja hier nur um eine spezialisierte Abteilung eines komplexen Spionage Konstruktes.

Nun – da ist wohl gerade der IT Mann in mir durchgegangen – hahaha. Aber wenn man sich mal aus der Perspektive der IT Sicherheit anschaut was inzwischen im Netz los ist, dann stellt man fest, wie viel Energie in der Cyberkriminalität steckt, die von den bunten Bildern diverser WWW Seiten überdeckt wird. Inzwischen sieht es im Netz nach Cyberkrieg zwischen den Ländern und diversen Bürgerkriegen sowie anarchistischen Revolten aus.

Und wie immer sehe ich das Oben geschriebene unpolitisch, aber nicht ganz wertfrei. Hacker und Hacker Jäger liefern sich virtuelle Schlachten ohne Moral und Gesetz. Es sind ja nur Daten mit denen hantiert wird. Mir gefällt das nicht – wenn ich an die möglichen Kollateralschäden für reale Menschen denke.

Etwas ist immer

Etwas ist immer

Was ist?

Es ist Etwas.
Etwas im großen Nichts?
Nein. Denn das Nichts kann nur ohne Etwas sein.
Wenn es das Nichts gäbe, dann könnte Etwas nicht sein – weil das Nichts sonst nicht Nichts wäre.
Das Nichts ist nicht das Etwas und kein Teil davon. Das Nichts ist nicht existent im Sein.
Nichts ist der schöpferische Impuls von Etwas, denn Etwas kann sich nur betrachten, wenn es etwas Anderes als das Etwas gibt.

 

 

 

Raum

Etwas ist überall.
Zunächst gab es ausschließlich Etwas.
Da es nichts gab, das anders war als Etwas, war Etwas Eins.
Doch Etwas impliziert die Idee von etwas anderem.
So schuf die Idee von einem Anderen, die relative Welt, die mehr als eins ist.
Es gab nun Etwas und die Idee vom Nichts.
Dies erschuf die relativen Welten.
Die relativen Welten entfalteten sich in alle Variationen die das Sein sein kann.
Multiversal und Multidimensional existiert Alles in unterschiedlicher Dichte und Größe.
Dichte und Größe sind relativ zu einem Beobachter und seinem Standort.

 

 

 

Zeit

Etwas ist immer.
Zeit entsteht durch die Wahrnehmung von hier und da im relativen Raum.
Die Zeit selber ist relativ und ändert sich mit der Bewegung im Raum.
Alle Zeiten koexistieren im Jetzt. Genauso wie alle Variationen des Etwas im Raum.
Es gab keinen Anfang. Das Etwas ohne etwas Anderes ist zeitlos.
Da dem Etwas die Idee von etwas anderem innewohnt, gibt es schon immer Alles.
Es ist kein Prozess, der von nur Etwas zu Etwas mit einem Anderen führt.
Vorher und nachher, hier und da sind Wahrnehmungen in der Dimension der relativen Welt.
Sie wird zeitlich und räumlich durch die Lichtgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit unserer äußeren Wahrnehmung, unseren Sinnen, geprägt.

 

 

 

Bewusstsein

Die Idee von Etwas und Nichts, ist der Ursprung des Bewusstseins.
Das Sein ist sich seiner selbst bewusst.
Das Bewusstsein ist immer und überall in allem.
Es hat keinen Anfang und kein Ende.
Das Bewusstsein kann einfach sein ohne etwas zu tun.
Es kann aber auch aktiv sein, wenn es sich in einer relativen Dimension befindet.
Es ist der Samen für alle Variationen des Möglichen.

 

 

 

Zwei Ebenen

Das Problem ist, dass bei der Betrachtung des Ganzen und auf der Suche nach dem Ursprung, die bedingte Welt und die absolute Welt aufeinander treffen. Wenn ich sage „Es gab nun Etwas“ dann muss ich Worte aus der bedingten Welt verwenden, die Zeit und Materie im Raum mit einbezieht, obwohl auf der absoluten Ebene keine lineare Zeit und keine Begrenzung von Raum existiert.
So betrachtet können Worte nur auf das Unfassbare hinweisen, es aber niemals erklären. Ein Verstehen ist aber dennoch möglich, aber nicht mit den bisherigen naturwissenschaftlichen Methoden.

Ein Beispiel:
Was ist Unendlichkeit?
Wie könnte man es beschreiben?
Kann man die Unendlichkeit messen?

Die Unendlichkeit ist die Abwesenheit von Anfang und Ende.
Wir können uns ein Symbol dafür ausdenken, aber auch das ist nicht die Unendlichkeit.
Es entzieht sich der Beschreibung aus der Sicht der bedingten Welt, außer ich sage was es aus der Sicht der bedingten Welt nicht ist.

Die Unendlichkeit können wir dennoch wahrnehmen. Sonst würden wir nicht über sie sprechen oder daran denken dass es sie gibt. Die Wahrnehmung der Unendlichkeit geschieht oft in besonderen Momenten. Wenn wir den Focus unserer äußeren Wahrnehmung herunter fahren und aufhören in begrenzenden Begriffen zu denken, wie das z.B. in einer Meditation stattfinden kann. Dann erschließt sich uns das reine Gewahrsein, welches ohne Begriffe aus der relativen Welt einfach sein kann. In solchen Momenten haben wir eine Ahnung von der Unendlichkeit, können sie aber nicht in begrenzende Worte fassen.

Ist dieser Anteil das was wir sind? Wenn du denkst, dass du dein Körper bist und dass du der Denker bist, dann lautet die Antwort nein. Wenn du glaubst, dass alles was an dir nicht relativ, also in Zeit und Raum begrenzt ist, das ist was du bist, dann ist die Antwort auch nein, denn wir sind beides.

 

 

Wir Menschen sind Wesen, die in Ihrer Essenz aus der absoluten Welt stammen und die Erfahrungen in der bedingten Welt machen. Da die absolute Welt immerwährend ist, haben wir auch einen immerwährenden Anteil in uns. Das ist der unsterbliche Anteil in uns. Er ist ohne Grenzen in Raum und Zeit.

Informatik

Ein Bit auf einem Atom gespeichert

Es ist gelungen ein Bit (also einen 1 – 0 Zustand) auf einem Atom zu speichern.

Im Vergleich: Aktuelle Datenträger speichern ein Bit auf rund 100.000 Atomen.

Bedeutet: Wir sind kurz davor einen weiteren Sprung in der Miniaturisierung der digitalen Technik zu vollziehen.

PS: Parallel dazu wurde mehr als ein Betriebssystem auf einem DNA Strang gespeichert…

Brave new world.

Awareness

Gesund und glücklich leben

Oft sind es es die simplen Dinge im Leben, die uns in der Summe gesund und glücklich machen.
Ein Lächeln, der Duft einer Blume, eine schöne Stimme, …

 

BuddhaBuddha brachte es auf den Punkt. Nach seiner Erleuchtung traf er als Erstes auf eine Gruppe Asketen und das Erste was er zu Ihnen sagte war: „Es gibt Leid und es gibt ein Mittel gegen das Leiden.“

Er war kein negativer Mensch, obwohl er zunächst vom Leiden sprach. Aus der Sicht eines Erleuchteten, ist Alles was nicht dem freudvollen Sein im Zustand der Erleuchtung entspringt, Leiden.

Aus dieser hohen Sicht betrachtet, sprach er von einem Mittel, dass uns von Leid befreien kann.

Dieses Mittel ist das Erkennen des eigenen Geistes.

 

 

Aber was ist der eigene Geist und wie kann ich Ihn erkennen?

Da ich seit meiner frühesten Jugend auf der Suche nach der absoluten Wahrheit gewesen bin, wollte ich die Gelegenheit nutzen und einem buddhistischen Lama die grundlegendsten Fragen des Lebens stellen. So formulierte ich also lange herum und schließlich hatte ich die Möglichkeit zu fragen: „Was ist aus der Sicht des Buddhismus der Sinn des Lebens?“

Zugegeben, aus meiner damals stark Ego behafteten Sicht, die von den Erkenntnissen der Naturwissenschaften, der europäischen Mainstream Kultur und den katholischen Gedankenmustern geprägt war, hatte ich die Erwartung, dass auf diese Frage eine lange und komplizierte Antwort folgen würde. Sicher würde ich ab da noch Jahre über die Antwort kontemplieren können. Doch die Antwort war erstaunlich.

Sie lautete: „Freude.“

Ich war einerseits dankbar, eine Antwort erhalten zu haben und freute mich über meinen Mut diese Frage gestellt zu haben, aber Andererseits war in mir ein Teil sehr enttäuscht. Diese Antwort schien wirklich zu simpel und zu kurz zu sein. Mein Ego soufflierte mir: „Der hat Dich nicht ernst genommen. Der hat keine Lust sich mit Dir zu beschäftigen.“

Es ist inzwischen viele Jahre her, dass mir der Lama diese Antwort gab. Auch heute noch freue ich mich über diese Weisheit und erkenne zunehmend, was damit eigentlich gemeint war. Das eine Wort ist der Kern dessen worum es im Leben geht. Jedes weitere Wort, hätte meinen Verstand angespornt zu hinterfragen und zu analysieren.

 

Freude und Gewahrsein

Es geht gar nicht um den Verstand. Wahre Freude erreicht man in Zuständen der Befreiung vom Leid. Freude ist nichts was erwartet wird. Freude ist keine Aufgabe, die ich zu erfüllen hätte. Freude ist nur im eigenen Innern zu finden und bedingt somit, die Loslösung von jeder Anhaftung in der äußeren Welt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens, ist eine Frage die ich über den Verstand stelle. Ich stelle diese Frage, weil ich nach der Quelle der Erfüllung im Außen suche. Doch auf der absoluten Ebene kann ich wahre Freude, die ohne Leid ist, nicht im Außen finden. Es ist ein innerer Zustand. Freude ist ein Gefühl und nichts, dass ich lesen und wissen kann.

Intuitiv sucht jedes Wesen nach dem Gefühl der Freude. Genau das ist es, was wir alle gemeinsam haben. Immer und überall. Ganz gleich welche kulturelle Prägung wir haben. Freude bedeutet aber auch für Jeden etwas Anderes, wie es zunächst scheint.

Für die Menschen in den Industrieländern bedeutet Freude, materieller Reichtum. Mit genügend Geld, kann man sich schöne Dinge kaufen, die Freude machen. Mit Geld kann man sich einen gesunden Lebensstil leisten. Geld ermöglichst eine gute medizinische Versorgung. Mit Geld kann ich Reisen in ferne Länder finanzieren. Ich kann meine Liebsten gut versorgen. Ich kann mir tolle Bücher kaufen und spannende Seminare besuchen. Dann gibt es noch die Freude, die wir uns ersehen, indem wir den richtigen Partner finden. Manchen macht es sogar Freude, Macht zu haben und Gewalt auszuüben.

Es ist leicht zu sehen, dass all dies an äußere Umstände gekoppelt ist. Doch alles Äußere befindet sich im stetigen Wandel und es gibt nichts im Außen das bleibt. Nicht einmal unser eigener Körper. Wir sollten uns dessen gewahr werden, dass wir zwar Freude in der Wechselwirkung mit dem Außen haben und genießen können, doch dass es nur eine Ebene der Freude gibt, die nicht mit Erwartung und dem Schmerz von Verlust einhergeht. Das ist die innere Ebene. Es ist nicht die Ebene des verstandesmäßigen Denkens. Diese ist ebenfalls stetigem Wandel unterlegen und ähnlich wie alles Stoffliche leicht manipulierbar. Unsere wahrhaftigste Seinsebene liegt deutlich tiefer. Es ist der Teil von uns, wenn wir alles Äußere und alle Konditionierungen unbeachtet lassen. So, wie wir das in Zuständen des reinen Gewahrseins z.B. in Meditationen erreichen. Dort erschließt sich uns die absolute Wahrheit aller „Dinge“. Wir erhalten Zugang zu höheren Formen von Weisheit und intuitiver Intelligenz. Aus der Stille und der Leere heraus entfaltet sich das Leben in all seinen Facetten, die manigfaltiger sind als wir es in unserem alltäglichen, beeinflussten Zuständen auch nur erahnen können.

Vermutlich hast du eine innere Resonanz zu dem was ich gerade geschrieben habe, denn es ist nichts Neues, dass ich Dir erklären müsste. Meine Worte erzeugen eine Resonanz auf der inneren Ebene, von der ich eben sprach und erinnern Dich auf der Ebene von Gefühlen, an Dein unsterbliches Sein. Vielleicht weißt Du nicht mehr wie Du diese Zustände der Klarheit in Dir erreichen kannst, aber Du würdest es gerne wieder fühlen. Hier sind ein paar einfache Handlungen, die Dich wieder näher zu Dir selber führen können:

 

Tipps für den Alltag
  • Verbinde Dich, so oft wie es sich leicht für Dich anfühlt, mit Deinem unsterblichen Sein durch Kontemplation oder Meditation.
  • Mache die Meinung Anderer nicht zu Deiner Realität.
  • Achte darauf, dass Du häufiger Freude als Leiden in Dir fühlst. Wähle bewusst die Nachrichten und Impulse, die Deinen Verstand prägen.
  • Sprich Deine Wahrheit. Denke nicht in Konventionen. Sei mutig vermeintliche Fehler zu machen und auch mal unbequem für Andere zu sein.
  • Beobachte Dein Denken und sei bewusst. Alles was nicht JETZT ist, existiert nur als Gedanke. Das gilt für Erinnerungen an die Vergangenheit, ebenso wie für die Vorstellungen von der Zukunft.
  • Ärgere Dich nicht, sondern nutze alles was sich nicht freudvoll anfühlt, als spirituelle Übung für Deine Entwicklung und freue Dich über diese Möglichkeit Dich zu entwickeln.
  • Erwarte nichts. Du könntest enttäuscht werden.
  • Lebe im Hier und Jetzt. Vergangenheit und Zukunft sind das Spielfeld Deines konditionierten Verstandes.
  • Ernähre Dich feinstofflicher: vegetarisch, vegan oder pranisch (Lichtnahrung). Industriezucker und Fleisch beispielsweise, verringern Deine Fähigkeit in eine hohe Schwingung zu kommen und in Kontakt mit Deinem höheren Selbst zu stehen.
  • Vermeide es, längere Zeit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt zu sein. Schalte z.B. Deine Telefone und Dein WLAN in den Flugmodus oder aus, wenn Du diese nicht benötigst. Radioaktivität und elektromagnetische Felder erzeugen ein stehendes, nicht lebendiges Feld, dass Deine Energie senkt (siehe Wilhelm Reich).
  • Vermeide Substanzen die Dich aufputschen oder dämpfen. Sie verzerren die tatsächliche Schwingung Deines Systems und erschweren die Wahrnehmung der feinen Signale Deines Körpers.
  • Trete in Kontakt mit der Natur. Ein gelassener Waldspaziergang oder ein Dialog mit Tieren wirkt fabelhaft.
  • Reinige Dein System häufiger stofflich und energetisch. Chakracleaning, Darmreinigung, Natron Bäder u.s.w. Nutze viel frisches Wasser dazu.
  • Verwende positive Affirmationen wie: Perfekte Gesundheit, vollkommene Weisheit, Frieden und Liebe. Affirmationen erzeugen Gefühlsmuster und werden vom Universum reflektiert. Vermeide das Bitten und Verneinungen wie: Ich möchte gesund werden. Ich will nicht sterben. Beides ist mit Defizit und Angst behaftet. Defizite und Ängste sollten nicht die Grundschwingung sein, die Du ausstrahlst, sonst werden diese manifestiert.

Eines haben diese Tipps gemeinsam:

 

Achtsamkeit ist der Schlüssel zu einem gesunden und glücklichen Leben.

 

Deshalb habe ich den Begriff Awareness für mein Wirken in dieser Welt gewählt.
Awareness bedeutet: Achtsamkeit, Gewahrsein, Bewusstsein, Erkenntnis

Informatik

Datenspeicherung auf DNA

Schon gewusst?
1 Gramm DNA kann 1.000.000.000 Terabyte Daten speichern.

In Kombination mit Quanten Computern werden wir in wenigen Jahren eine neue Revolution / Evolution in der IT Branche erleben.

Was sind Quanten Computer?
Das sind Systeme die mehr als 2 Zustände – also nicht nur 1 und 0 – als Basis haben.
Z.B. Spin und Ladung von Teilchen auf Quanten Ebene.
Die ersten Prototypen existieren bereits … sind aber noch recht groß.
Dennoch ist die Leistung gegenüber der heutigen Prozessor Architektur enorm! viel größer.
Heutige Großrechenzentren werden sehr bald Platz unseren Schreibtischen haben.

Noch eine frische Info dazu, die mir neu war. Inzwischen versuchen Forscher sogar DNA Moleküle als selbst wachsende Prozessoreinheit zu bauen, statt DNA nur als Speichermedium zu nutzen: http://www.sciencealert.com/scientists-want-to-build-a-super-fast-self-replicating-computer-that-grows-as-it-computes

 

Die Apokalypse kommt

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Die Texte die ich in sozialen Netzwerken und auf meiner Internet Seite veröffentliche, haben alle einen Grundcharakter: Sie sind unpolitisch, keiner speziellen Religion zugeordnet, teils lustig, authentisch und positiv. Der Grund dafür ist nicht, dass mir entgangen ist, wie schmerzhaft die Welt sein kann. Wir werden von der Politik belogen, von der Werbung manipuliert, es werden Kämpfe und Kriege geführt und Krankheiten raffen Abertausende dahin. Viele Menschen leiden emotional an kleinen und großen Dramen und anderenorts verhungern sie physisch.

Doch wie ist das mit der scheinbaren Realität in uns? Unser Gehirn kann kaum zwischen Fiktion und Realität unterscheiden und reagiert auf beides gleichermaßen mit Emotionen und strukturellen Änderungen in unseren Gedankenverknüpfungen. Wiederholungen von Eindrücken verstärken die Strukturen unserer Werte und Glaubenssätze. Wenn ich also das Konstruktive und das Kreative in meinen Veröffentlichungen betone, dann dient das der Stärkung der positiven Impressionen auf deinen Geist und soll ermutigen, kreativ zu denken und neue Optionen für persönliches Verhalten zu integrieren.

Täglich gehen Millionen Menschen in sich und meditieren oder kontemplieren über das Leben. Sie geben Impulse in das Kollektiv, die für Frieden, Liebe und Achtsamkeit stehen. Doch unsere Medien sind voll von scheinbar dramatischen Nachrichten und man will uns aus materiellen, egoistischen Gründen weiß machen, dass wir im Außen etwas sein oder erwerben können, um glücklich zu werden. Die Macht der Medien, wie Internet, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften, Plakatwerbung u.s.w. sollten wir nicht unterschätzen. Wir werden stark einseitig informiert und dadurch manipuliert und zwar auf eine Weise, die nicht der freudvollen und nachhaltigen Entwicklung der Menschheit dient. Versucht einmal zumindest ebenso viel Freude und Liebe in den täglichen Ablauf zu integrieren, wie ihr Stress, Traurigkeit und Dramen habt. Den Meisten wird auffallen, dass es ein starkes Ungleichgewicht gibt. Dabei sollte es eigentlich ein Mehr an Positivem geben und das Negative bleibt als Potential zur Entwicklung – so zumindest ist meine subjektive Meinung.

Neben dem evolutionär Sinnvollen und den subjektiven Werten und Wünschen, existiert aber auch eine andere Wahrheit. Die Realität. Ich meine damit die stoffliche Realität in der 4 dimensionalen Raum-Zeit, in der wir als Menschen zurzeit leben. Aus höchster Sicht ist auch diese Realität nur subjektiv und sicher nicht alles was ist, aber es ist die Perspektive aus der heraus ich im Folgenden über die Apokalypse schreiben werde.

Die Realität ist pragmatisch und wertfrei. Es gibt kein Gut oder Böse. Es gibt nur Tatsachen.
Wenn z.B. eine Sonne explodiert und alle Lebewesen in dem Sonnensystem sterben, dann steht dahinter keine böse Absicht. Es ist, wie es ist. Sonnen explodieren und Lebewesen sterben. Erst unser Denken macht daraus: „Die Sonne wird zu einem Monster und tötet alles Leben. Familien werden vernichtet und eine ganze Kultur stirbt aus.“ Das ist ebenfalls wahr, aber es ist wertend und geht über die Tatsachen der Realität hinaus.

Alles Stoffliche ist eine Ansammlung von Energie. Ein markanter Punkt in der Entwicklung der Welt ist der Urknall und an dieser Stelle möchte ich in diesem Kontext ansetzen. Woher der Urknall kam und warum über die Hyperinflationstheorie und die String Theorie ein Multiversum anzunehmen ist, das sich im Übrigen auch aus irgend einem vorherigen Zustand entwickelt haben muss, möchte ich hier nicht weiter ausführen, weil vieles in dieser Richtung Theorie und Spekulation ist. Vermutlich liegt das an unserem Unvermögen, Unendlichkeit und Ewig, wirklich begreifen zu können.

Was ist die Apokalypse?
Eigentlich bedeutet das Wort „Offenbarung“ und „Enthüllung“. So wie ich es hier verwende, lehnt es sich an die landläufige Interpretation an, dass es ein Endzeitszenario ist. Die Apokalypse, die ich hier meine, ist die Geschichte vom Ende der Welt. Es ist die Geschichte, vom Untergang der Menschheit und der Zerstörung der Erde.

Die Menschheit wird sterben und mit ihr auch Du und Ich.
Wie und wann wird das geschehen? Solltest Du schon mal einige Aktien verkaufen und Deine letzten Tage exzessiv leben? Ich denke nicht, aber es ist natürlich Deine Entscheidung, ob Du etwas in Deinem Leben verändern willst, wenn Dir klar wird, dass Du und Deine Nachkommen unweigerlich sterben werden.

Ein sehr wahrscheinliches Szenario ist, dass es einen technischen oder menschlichen Fehler geben wird, der zum Start von Atomraketen führen wird. Das Ergebnis kann die Auslöschung jeden irdischen Lebens zur Folge haben. Laut dem berühmten und brillanten Physiker Stephen Hawking ist es nur eine Frage der Zeit bzw. eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung, bis dies geschieht. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit Heute bei 1 zu 1.000.000 liegen würde, dass wir alle durch einen Atomschlag vernichtet werden, so wird die Wahrscheinlichkeit dafür im Laufe der Jahre immer höher. Hawking schätzt, dass kaum mehr 100 Jahre vergehen werden, bis wir uns selber vernichtet haben.

Es gibt unglaublich viele Kometen und andere Objekte im Weltraum, die die ganze Erde zerstören werden. Die Frage ist nur, welches Ereignis zuerst eintritt. Kommt unser Sonnensystem in die Nähe eines schwarzen Loches und wird von ihm assimiliert? Vielleicht kracht ein großer Komet auf die Erde und destabilisiert sie derart, dass kein Leben auf ihr mehr möglich ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, denn wir bewegen uns durch eine kritische Zone in unserer Galaxie und in Rhythmen von Jahrmillionen schlagen regelmäßig Objekte auf der Erde ein. Unsere Galaxie, die Milchstraße, wird von einigen Dutzend anderen Galaxien umkreist. Immer wieder stoßen Galaxien zusammen und verändern sich dadurch massiv. Die zweitgrößte Galaxie in unserer Galaxie Gruppe ist der Andromeda Nebel. Er ist ähnlich groß wie die Milchstraße und befindet sich auf Kollisionskurs mit der Milchstraße. Das wird noch ein paar Millionen Jahre dauern, aber es ist sicher dass es sich so ergibt.

Sollte unsere Sonne diese Kollision überleben, dann kann sie noch etwa 4 Milliarden Jahre weiter leuchten, bis sie zum roten Riesen Stern wird und explodiert. Dabei werden natürlich alle Planeten des Sonnensystems vernichtet. Das bekommen wir auf der Erde nicht mehr mit, denn Jahrmillionen zuvor ist die Erde bereits nicht mehr bewohnbar. Wenn die Sonne nur etwa 10% heißer ist als Heute, ist Leben auf der Planetenoberfläche nicht mehr möglich.

Dann gibt es noch sogenannte Gammablitze im Universum. Wenn z.B. eine Hypernova ausbricht oder Neutronensterne verschmelzen, senden sie Energieblitze aus, die sich über Millionen Lichtjahre ausbreiten. Trifft so ein hoch energetischer Blitz in unser Sonnensystem, vernichtet er was auch immer sich in seinem Weg befindet. Schon eine Supernova in der Nähe unseres Sonnensystems, kann verheerende, alles Leben auf der Erde zerstörende Folgen haben. Diese Phänomene kommen häufig vor. Alle 50 Jahre, so schätzt man, kommt es zu einer Supernova in unserer Galaxie. Dies sind alles ganz normale Prozesse während der Entwicklung des Universums. Sterne vergehen. Neue Sterne entstehen – zumindest so lange, wie genügend Material zur Bildung neuer Sonnen vorhanden ist.

Das Universum expandiert ständig mit immer höherer Geschwindigkeit. Alle Galaxie Gruppen streben auseinander. Dies geschieht durch die sogenannte dunkle Energie. In Milliarden von Jahren werden kaum mehr andere Galaxien sichtbar sein, weil sie zu weit weg gedriftet sind und in der Milchstraße werden allmählich alle Sterne verglüht sein. Absolute Dunkelheit, Leere und schwarze Löcher, die das Verbleibende in sich hinein ziehen und die sich vereinen. Am Ende nach unvorstellbar langer Zeit, löst sich die Materie auf und was bleibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es einen neuen Urknall geben könnte. Wenn wir auf der Erde lange genug überleben und auf den Mars auswandern, dann holt uns die Sonne eines Tages ein. Dann müssten wir in ein fernes Sonnensystem aufbrechen und einen neuen Planeten kolonialisieren. Vermutlich machen das bereits ältere Arten aus anderen Systemen, die in Bezug zu uns schon möglicher Weise zehntausende Jahre voraus sind. Eine andere These geht davon aus, dass das Universum in dem wir leben, nach einer Expansionsphase wieder zusammen schrumpft und alle Materie / Energie wird wieder in einem einzigen, mikroskopischen Energiepunkt zusammengepresst. Das ist in etwa der Zustand wie beim Urknall. Individuelle Information existiert dann nicht mehr.

Irgendwann brennt jede Sonne aus uns so werden wir wieder zu Nomaden. Diesmal über längere Zeiträume und Entfernungen, aber es gibt keinen Ort wo wir ewig bleiben können. Alles ist in dieser Dimension eine Frage der Zeit und der Technologie. Später müssen wir den intergalaktischen Raum durchqueren, wenn unsere Galaxie mit Andromeda oder einer anderen Zwerggalaxie kollidiert. So springen wir von Ort zu Ort, bis es keinen Ort mehr gibt, auf dem physisches Leben existieren kann. Spätestens dann sollten wir die Theorie der Multiversen verstanden haben und uns in ein anderes Universum flüchten, sofern wir denken, dass die menschliche Art erhaltenswert ist. Alle Universen im Multiversum unterliegen der Fluktuation von stetiger Veränderung. Wir sollten also in Bewegung bleiben, um möglichst lange überleben zu können. Allerdings wird es Zeitpunkte geben, wo keine Materie und kein Leben, wie wir es kennen, existieren kann. Spätestens dann sollten wir uns die Frage stellen: Ist das Leben zwangsweise an einen biologischen oder künstlich erschaffenen Körper gebunden oder gibt es eine Existenz von individueller Intelligenz, die nicht an die 4 dimensionale Raum-Zeit gebunden ist? Es gibt dazu bereits schlüssige Thesen und Theorien aus der Wissenschaft und von manchen Glaubenssystemen. Die gute Nachricht ist: alle denken positiv und sind der Überzeugung, dass das Leben nicht an den stofflichen Körper gebunden ist, so wie wir es zurzeit noch wahrnehmen.

Was immer Du in Deinem Leben tust, was immer für Dich gerade DAS Drama im Leben zu sein scheint – all das wird einst vergehen und es wird niemand mehr da sein, den das noch interessieren kann. Ich schlage vor, dass wir einfach das Beste tun, das im Augenblick möglich ist, um glücklich zu leben und wir im Hinterkopf behalten, dass Alles immer vergänglich ist und vergehen wird. Ganz ohne böse Absicht. Es ist einfach so wie es ist.

Verstorben

Am frühen Morgen erreichte mich eine  Nachricht:

 

13.05.16, 06:59 – Klaus Klein:

Zur Information!
Aus der Wiege deiner schulischen Grundlage ist wieder einer für immer gegangen.
Günter Happ, Dein Grundschuldirektor.

 

13.05.16, 07:27 – Alexander Klein:

„Om ami dewa hri“

Ein tibetischer Segen für den Verstorbenen.

Der Tod mag uns ängstigen, weil wir unwissend sind, was genau er ist. Die meiste Angst kommt wohl von der Anhaftung an Vergängliches. Anhaftung an Gedankenmuster, Menschen und Dinge. Genau das werden wir im Tod verlieren. Unsere Angst. Es bleibt die leuchtende Existenz unseres Seins in seiner reinsten Form, ohne die Begrenzung durch Raum und Zeit. Wir kehren zurück zu unserer „Seelenfamilie“ und können uns frei entscheiden, ob wir noch weitere Erfahrungen in der stofflichen oder in anderen Welten machen wollen. Die Universen der schöpferischen Quelle sind unendlich. Wir können uns das nicht vorstellen, aber wir können ein Gefühl dazu bekommen, wenn wir ganz leise sind und in uns hinein horchen. Denn wir sind ein Abbild der Schöpfung und selber Schöpfer unserer Realität.

 

 

Schwarzes Loch, Planet

Die Welt der Formen im unmanifesten Sein

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In der Welt der Formen, so nenne ich die stoffliche Realität, haben unsere Naturwissenschaftler einige Theorien zur Entstehung des Universums aufgestellt. Diese Theorien beruhen auf Beobachtungen, Berechnungen und reproduzierbaren Versuchen. Das Wissen und die teils kontroversen Theorien füllen inzwischen ganze Bibliotheken oder große Datenträger. Man kann sich ein Menschenleben lang damit beschäftigen, Teile von Alledem zu studieren und zu repetieren. Daher fasse ich einige zentrale Aussagen der Naturwissenschaft zusammen und überlasse es Dir, Dich in weiter führender Literatur genauer mit dem Einzelnen zu beschäftigen, wenn Du Freude daran hast. Notwendig für Deine Evolution ist es nicht.

Der Urknall

Die zurzeit gängige Theorie über die Entstehung des Universums ist die Urknall Theorie. Stell Dir bitte das Kleinste vor, dass Du dir ausdenken kannst. Kleiner als ein Sandkorn. Kleiner als ein Teilchen eines Atoms. Stell Dir vor, dass dies Kleinste pure Energie ist. Wir befinden uns an einem Zeitpunkt vor etwa 14 Milliarden Jahren, in den noch nicht einmal das Licht existierte. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten nach denen sich Energie und Materie verhält, wie wir sie heutzutage begreifen, gab es noch nicht. Es gab kein Außen. Keinen Raum. Nur ein homogenes Energiepotential.

Plötzlich, warum ist unklar, breitete sich dieses kleinste Energiepotential aus und dadurch entstand etwas, das nicht mehr Eins war. Während der Hyperinflation, einem sehr kurzen Zeitraum von etwa einem Milliardstel einer Sekunde, expandierte das Universum und es entstanden Zeit und Raum. Zeit und Raum sind das Ergebnis der ungleichmäßigen Verteilung von Energie, die dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik folgt. Dieser besagt u.a., dass alles von Ordnung zur Unordnung strebt und niemals umgekehrt. Dieses Prinzip der Entropie ist auch der Grund, warum die Zeit in eine bestimmte Richtung verläuft. Obwohl viele Physiker seit Albert Einstein denken, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft real koexistieren, scheint es nicht möglich gegen die Richtung der Zeit zu reisen. Ein Sprung in die Vergangenheit scheint nicht möglich zu sein. Eine Reise in die Zukunft ist definitiv möglich. Ein Beispiel dafür ist Dein Navigationssystem. Die GPS Satelliten umkreisen die Erde mit hoher Geschwindigkeit und die Uhren an Bord laufen durch das Phänomen der Zeitdilatation schneller als die Uhren auf der Erde. Diese Differenz wird durch Software ausgeglichen, denn sonst wäre es nicht möglich die Position permanent exakt zu bestimmen. Bewegung sowie auch Gravitation ändert den Rhythmus der Zeit zwischen zwei Bezugssystemen.

Im Laufe von Millionen von Jahre, verdichtete sich die Energie indem sie abkühlte, also eine niedrigere Schwingungsfrequenz einnahm. Es entstanden dadurch erste subatomare Teilchen die Materie und Antimaterie genannt werden. Immer wenn Materie auf Antimaterie trifft, vernichten sich beide gegenseitig vollständig in einem Energieblitz. Die „Schlacht“ von Materie und Antimaterie ging zu Ende und es blieb ein kleiner Rest von Materie übrig. Diese war etwas ungleichmäßig im endlosen Raum verteilt und so konnte eine Naturkraft, welche Gravitation genannt wird, die gasförmige Materie zusammenballen und die ersten riesigen blauen Sterne erschaffen.

Diese Sterne existierten nicht sehr lange und wenn sie am Ende ihres aktiven Sonnenzyklus ankamen, dann explodierten sie. So wie es auch heute noch geschieht. Etwa alle 50 Jahre explodiert ein Stern in unserer Galaxie und verteilt seine Materie über Lichtjahre in den umgebenden Raum. Gase und die schwereren Elemente, welche durch Kernfusion, Gravitation und die Sternenexplosion entstanden, verteilten sich im Raum und bildeten neue Sterne und Planeten. Diese formieren sich zu Galaxien. Sonnen können sich am Ende Ihres aktiven Hauptzyklus auch zu schwarzen Löchern, Hypernovas, roten Riesen, weißen Zwergen, Quasaren und Pulsaren werden. Je nachdem wie groß sie gewesen sind.

Und es gibt noch tausend spannende Dinge mehr über das Universum zu erfahren, wenn man die Zeit und die Leidenschaft dafür hat. Alleine die wunderschönen Bilder die unsere Teleskope inzwischen von den Galaxien machen, sind sehr bewegend.

Hubble Ultra Deep FieldEin Beispiel ist das Hubble Ultra Deep Field Bild, das einen Stecknadelkopf kleinen Ausschnitt unseres Universums zeigt, auf dem zehntausende Galaxien erkennbar sind. Etwa zweihundert Milliarden Sonnen bilden die Galaxie, in der sich auch unsere Sonne mit Ihren Planeten befindet. Der für uns sichtbare Weltraum umfasst wiederum etwa zweihundert Milliarden Galaxien.

Ich mag in diesem Zusammenhang für das Verständnis gerne folgendes Bild: Gehe zu einem Strand und nimm so viel Sand in Deine Hand wie du kannst. Sind es Tausende oder Millionen Sandkörner, die du da trägst? Und nun sieh Dich um. Wie viel Sandkörner liegen wohl am gesamten Strand? Die Anzahl der Sonnen, in dem für uns zurzeit sichtbaren Universum, wird von Astronomen auf etwa so viele eingeschätzt, wie es Sandkörner an allen Stränden der Welt gibt.

Im Grunde soll uns das wohl sagen – es sind unvorstellbar viele. Ein entscheidender Punkt, denn an dieser Stelle erkennen wir bereits, dass wir mit unserer Vorstellung, mit dem Denken, nicht sehr weit kommen. Wir begegnen dem Begriff Unendlichkeit. Zwar können wir ein Symbol dafür aufschreiben, aber dieses Symbol sagt nur – wir wissen es nicht und können es mit dem Verstand nicht erfassen.

Parallel Multiversen

Die moderne Physik geht zurzeit davon aus, dass es vier Ebenen von Paralleluniversen gibt, die sich im gleichen Raum, sowie in höheren Dimensionen befinden. Man spricht auch von einer unendlichen Anzahl von Universen – genauer von Multiversen, in mehr als vier Dimensionen, was die String Theorie, speziell die M Theorie, postuliert. Nach der M Theorie könnte der Urknall durch das Aufeinandertreffen von riesigen Membranen in einem höherdimensionalen Raum initiiert worden sein.
Das ist beeindruckend. Es gibt eine unendliche Anzahl von Paralleluniversen in mindestens elf Dimensionen!

Außerdem wissen wir durch die Quantentheorie, dass nichts wirklich so ist wie es scheint. Materie besteht zu mehr als 99 % aus nichts Stofflichem. Nur ein minimaler Bruchteil der Materie existiert physisch in Form einer Welle oder eines Teilchens und diese Materie verhält sich auch noch sehr seltsam. Teilchen können gleichzeitig hier UND da sein. Oder schon da sein bevor sie angekommen sind. Die üblichen Begrenzungen der vier dimensionalen Raum-Zeit scheinen für die Materie auf Quantenebene nicht zu gelten. Sie haben irgendeine Art von kollektivem Muster, denn sie verhalten sich gleichartig, auch wenn sie voneinander räumlich getrennt werden. Aber zum Glück gibt es ja die String Theorie, die das Chaos im Quantenschaum besänftigt. Es gibt nämlich gar keine Teilchen, sagen die String Theoretiker, aus der die Materie aufgebaut ist. Viele Milliarden Mal kleiner als die subatomaren Teilchen der Kernphysiker existieren die Strings. Kleine Energiefäden oder Ringe, die aus nichts weiter bestehen als aus Schwingung. Je nachdem wie ein String schwingt, hat es bestimmte Eigenschaften und mit anderen Strings zusammen bilden sie die Grundlage dessen, was wir Materie nennen. Die Art der Schwingung eines String wird durch die Konfiguration von 6 weiteren, winzig kleinen Raumdimensionen bestimmt.

 

Das Unmainfeste

Am Anfang war das Wort, fällt mir dazu ein.
Das klingt vielleicht etwas holperig, weil es keinen Anfang gab und weil ein Wort nur auf der Formenebene ein Wegweiser auf etwas Stoffliches ist, aber wenn wir uns von den Begrenzungen der Sprache etwas lösen, könnte man es auch so verstehen:

Die unmanifeste Quelle, welche häufig Gott genannt wird, hat aus Ihrer nicht Existenz, im Sinne von Form, ein Etwas erschaffen, das seiner Natur nach eine Schwingung ist.

Um es vorweg zu nehmen – diese Schwingung ist pure Liebe. Spirituell gesehen könnte man sagen: Gott hat an Liebe gedacht und dadurch sind die unendlichen Multiversen entstanden. Doch eigentlich hat Gott nicht gedacht, denn das Denken ist eine begrenzte Fähigkeit des Menschen, die er zur Orientierung in der stofflichen Welt verwendet. Eigentlich ist es vielmehr so, dass das Unaussprechliche, das nie geboren wurde und nie vergeht, bereits alles beinhaltet was es gibt und was es scheinbar nicht gibt.

Die Welt der Formen, die wir wahrnehmen, ist in seiner Essenz die Schwingung der universalen Liebe, die keine Polarität kennt und die dennoch eine unendliche Vielgestaltigkeit annehmen kann.

Wir sind eine Spielart, ein Abbild, des ewigen Unmanifesten und Alles, was ist und geschieht, ist Ausdruck universaler Liebe. Der Liebe, der unbeschreiblichen, ewigen Quelle von Allem.
Wir sind die Lilien auf dem Feld. Wir sind ein Ausdruck der Schönheit und der Freude des Seins und wir haben das eine Ziel, den einen Sinn unserer Existenz: dies mit dem Herzen zu erfahren und uns an der Schöpfung zu erfreuen. Denn wir sind Schöpfer und Geschöpfe des Seins – ungetrennt, unbegrenzt, eins und ewig.

Ganz gleich was wir tun – Alles ist gut, denn Alles ist Liebe.